Die TENAX-Gitter werden durch Extrusion der Polymere
hergestellt. Die beiden Hauptbestandteile der Extruder sind
der "Extrusionskopf" und die "Extrusionsform". Durch den
Extrusionskopf wird das geschmolzenen Polymere zur
Extrusionsform befördert. Die Extrusionsform bestimmt - je
nach Formgebung und der bei der Extrusion ausgeführten
Bewegung - die wichtigsten Eigenschaften des Gitters bzw.
der gelochten Folie. Resultat des Extrusionsprozesses kann
ein Fertigprodukt (extrudiertes Gitter) oder ein für die weitere
Verarbeitung vorbereitetes Halbzeug sein.
Die Molekularstreckung der Polymere führt zu einer
bemerkenswerten Erhöhung der Zugfestigkeit des Gitters.
Aus diesem Grund werden einige Produkte in Längsrichtung
gestreckt, während der sich die Polymerketten ausrichten.
Das so entstandene Gitter weist danach höhere mechanische
Eigenschaften in Streckrichtung auf.
Hierbei handelt es sich um ein Folge- bzw. Analogverfahren
zum vorherigen, das jedoch in der Querrichtung durchgeführt
wird. So wird das Gitter nacheinander in zwei Richtungen
gestreckt. Es entsteht ein leichtes Produkt, das aber trotzdem
hohe Zugkräfte in beiden Richtungen aufnimmt und biaxial
(zweiaxial) gestrecktes Gitter genannt wird.
Einige Netze und Gitter können mit Randstreifen gefertigt
werden.
Beim Kalandern wird die Dicke des Gitters reguliert, indem es unter Druck durch zwei Zylinder gezogen wird.
Das Schneiden der Gitter kann in Längs- und Querrichtung erfolgen. Der Längsschnitt ermöglicht den Erhalt flacher Gitter mit verschiedenen Breiten, während der Querschnitt maßgefertigte Stücke mit spezifischen Toleranzen gewähleistet.
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